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		<title>1996 &#8211; Von Denver nach San Francisco</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2007 13:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem traumhaften Urlaub 1994 in den USA stand für uns relativ schnell fest, das war nicht das erste und letzte Mal. So wurden auch schon bald die ersten Pläne geschmiedet, die Route geplant. Zwei Stationen sollten bei der Reise wieder mit dabei sein: Las Vegas und San Francisco. Kataloge wurden gewälzt, Reiseführer gelesen. Jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem traumhaften Urlaub 1994 in den USA stand für uns relativ schnell fest, das war nicht das erste und letzte Mal.</p>
<p>So wurden auch schon bald die ersten Pläne geschmiedet, die Route geplant.  Zwei Stationen sollten bei der Reise wieder mit dabei sein: Las Vegas und San Francisco.<span id="more-35"></span></p>
<p>Kataloge wurden gewälzt, Reiseführer gelesen. Jedes Zipfelchen über den Westen Amerikas wurde ausgeschnitten, gelesen und in die Planung mit einbezogen. Ja und eines Tages dann stand die endgültige Route fest. Jetzt wurden die Entfernungen errechnet, die einzelnen Stationen ausgesucht und dann die Hotels in der Gegend verglichen. Nun mussten noch das richtige Auto und die richtige Fluggesellschaft für uns gefunden werden und dann kam das Beste nach der Planung: der Gang ins Reisebüro.</p>
<p>Im Dezember wurde gebucht und damit stand fest, unsere Reise würde diesmal in Denver/Colorado beginnen, am 21.06.1996 wollten wir starten.</p>
<p>Die Vorfreude ist ja bekanntlich die größte Freude, aber eines abends war er dann da, der Vorabend. Die Koffer standen im Flur, alle nötigen Papiere lagen bereit, der Wecker war gestellt. Um 7 Uhr ging unser Flugzeug nach Paris und um 9.20 Uhr sind wir mit Verspätung dort gelandet. Der Flug mit Eurowings war gut, wir hatten erst ein wenig Bedenken wegen der relativ kleinen Maschine, aber sie lag ruhig in der Luft und wir genossen den Flug.</p>
<p>Um 13.25 Uhr ging es dann mit der Air France weiter nach Chicago, wo wir nach einem ruhigen Flug mit guter Verpflegung nach ca. 9 Stunden um 15.15 Uhr Ortszeit ziemlich wackelig landeten. Und wieder verbrachten wir 3 Stunden auf einem Flughafen. Dann endlich Start um 18.25 Uhr zu unserem Ausgangspunkt Denver mit der American Airlines und wieder wackelige Landung um 19.52 Ortszeit.</p>
<p>Ein Super-Flughafen, 34 Spitzen aus Fiberglasgewebe krönen den Denver-International-Airport. Die unterschiedlich hohen, zeltartigen Dachtürme sind der weithin sichtbare Blickfang des größten Flughafens der Welt, mit 137 Quadratkilometern Grundfläche fast so groß wie das Fürstentum Liechtenstein. Der im März 1995 neu eröffnete Airport verfügt über 5 Start- und Landebahnen und eine supermoderne Technik. Leider hatten wir keine Zeit, ihn uns genauer anzusehen, es wurde langsam dunkel und wir mussten unser Auto abholen.</p>
<p>Nach fast genau 24 Stunden lässt Dieter den Motor unseres Autos an und wir fahren los. Eine Zeit, die wir mit Sicherheit nie vergessen werden, liegt vor uns. Wir sind müde, aber voller Erwartung und Vorfreude &#8211; Amerika, wir sind bereit !</p>
<p>Als wir gegen 22 Uhr in Denver ankamen, war es dunkel und wir sahen die beleuchtete Skyline von Denver Down Town. Das war  schon beeindruckend. Und wir wohnten mittendrin. Hundemüde fielen wir in unsere Betten und schliefen gleich ein. Durch die Zeitumstellung wurden wir nachts paarmal wach, schliefen aber insgesamt sehr gut. Das Hotel war sehr schön, das Zimmer gediegen eingerichtet, sehr groß, mit Kühlschrank, Spüle und Essecke und vor allem absolut zentrale Lage.</p>
<p>Am Morgen wurden wir durch den Feuermelder auf unserem Gang geweckt &#8211; hatte da jemand trotz no-smokin-room geraucht? Jedenfalls kam die Feuerwehr lautstark angedüst, zog  aber nach einiger Zeit tatenlos wieder ab.</p>
<p>Wir genossen mehr oder weniger erstmal das Continental Breakfast. Dieses besteht mehr oder weniger aus lauter süßem  Zeug: Muffins, Marmelade, Rosinenbrötchen und reichlich dünnem Kaffee. Nur für wahre Süßmäuler geeignet.</p>
<p>Dann ging es nach Georgetown, 34 km westlich von Denver gelegen, einer im alten Stil erhaltenen kleinen Goldgräberstadt. Über 200 Häuser im viktorianischen Stil sind zu bewundern. Mit einer alten Dampfeisenbahn haben wir eine Rundfahrt gemacht und eine Silbermine besichtigt.</p>
<p>Mittags waren wir im größten Sporthaus der Welt, es ist zwar riesig, aber reichlich ramschig, wir haben ein wenig eingekauft. Anschließend sind wir noch durch den Larimer Square, dem ehemaligen Stadtzentrum und die 16th Straße gelaufen. Da gibt es kleine, niedliche Geschäfte, Galerien, Spitzenrestaurants und zahlreiche restaurierte Gebäude vergangener Epochen.</p>
<p>Um 21 Uhr lagen wir dann müde im Bett. In der Nacht hat uns drei mal der Feuermelder geweckt. Einmal kam dazu noch eine Lautsprecherdurchsage, wir möchten uns bitte anziehen und bereithalten. So allmählich waren wir doch leicht genervt. Glücklicherweise wohnten wir nur im 4. Stock und vor unserem Balkon war ein Dachvorsprung, den man leicht erreichen konnte. Jedenfalls kam die Feuerwehr jedesmal mit lautem Getöse an und zog nach einiger Zeit wieder ab und wir konnten weiterschlafen.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es dann bei schönem Wetter in nordwestliche Richtung in die Rocky Mountains. Mit seinen immerhin 71 Bergspitzen über 3650 Meter hoch, wird der Park oft als die Spitze des Kontinents bezeichnet. Die Geschichte der Rocky Mountains ist von enormen Erdbewegungen gekennzeichnet. Geologen fanden heraus, dass die Fläche früher einmal von einem großen See bedeckt war. Heute ist das Landschaftsbild geprägt von hochaufragenden Berggipfeln, den sanften Hängen der Trail Ridge und U-förmigen Tälern.</p>
<p>Die Verwerfungen der riesigen Felsmassen sind ein faszinierender Beweis für die gigantischen Naturgewalten. Besonders charakteristisch für den Park ist die Vielzahl der Vegetationszonen. Ein Drittel des Parks befindet sich oberhalb der Baumgrenze, wo die rauhe Welt der alpinen Tundra beginnt. Viele der hier vorkommenden Blumen blühen auch in der Arktis.</p>
<p>Vor einigen tausend Jahren hatten die Indianerstämme, über die nur wenig bekannt ist, diese Gegend zum Jagdrevier erklärt. Aber die Winter waren scheinbar zu beschwerlich, um sich auf Dauer niederzulassen. Zu Beginn des 19. Jahrhunterts erwarben die Vereinigten Staaten von Amerika das Land und allmählich drangen Weiße bis in diese Wildnis vor, besonders Abenteurer, Forscher und berühmte Trapper.</p>
<p>Eine tolle Landschaft, es lag noch relativ viel Schnee und wir sind bis knapp an die 4000 Meter hochgefahren. Es war ein schöner Tag bei strahlend blauem Himmel, aber als wir ausstiegen, war die Luft doch reichlich knapp in dieser Höhe.</p>
<p>In dieser Nacht, wir glaubten es kaum, kein Feueralarm. So konnten wir gut schlafen und nach dem Frühstück (manche nennen es wirklich so *g*) ging es nach Colorado Springs, 60 mls südlich von Denver.</p>
<p>Wie viele andere Städte der Rockys verdankt Colorado Springs seine Gründung dem Bergbau und bis zum zweiten Weltkrieg war es eine hübsche und reiche Kleinstadt. Heute ist es eine Zusammensetzung aus sich unkontrolliert ausdehnenden Wohnvierteln, Industriegebieten, alten Schlössern und Dutzenden von Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Weiterfahrt Richtung Süden nach Canon City, eine Stadt, die während der Goldgräberzeit boomte und sogar weit bedeutender als z.B. Denver war. Dort gab es eine nachgebaute Westernstadt, den &#8220;Buckskin Joe&#8221; .  Dieter wollte dort so ganz lässig aus der Saloon-Tür treten, aber so ganz überzeugend war er nicht.</p>
<p>Durch den Phantom Canyon weiter nach Viktor. Eine unbefestigte 15 mls lange kurvenreiche Straße, schmale Felsdurchlässe, ein durch Steinhänge gesäumtes Tal, nicht atemberaubend, einfach nur schön und wohltuend.</p>
<p>Viktor ist ziemlich verkommen, hat heute nur noch fast 300 Einwohner, gegenüber 1890 bis 1960, wo über 10.000 Menschen dort lebten und Gold im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar gefördert wurde.</p>
<p>Wenige Meilen weiter nördlich liegt Cripple Creek in fast 3500 m Höhe. 1891 fand dort ein Cowboy Gold und innerhalb eines Jahres stieg die Einwohnerzahl auf 2.500 und alle schürften Gold und nicht wenige wurden sehr reich dabei. 1896 waren es schon über 10.000 und um die Jahrhundertwende war Cripple Creek die viertgrößte Stadt Colorados mit 25.000 Menschen. Aus mehr als 500 Minen wurde Gold im Wert von 20 Millionen Dollar gefördert. Damals gab es ausgezeichnete Schulen, beste Krankenhäuser, 2 Opernhäuser und täglich erschienen 5 Zeitungen. Mit dem Versiegen der Goldadern versiegte auch der Strom der Menschen, heute sind es noch ca. 600 Einwohner. Aber in kleinem Umfang wird heute auch noch Gold geschürft.</p>
<p>Leider mussten wir dann packen, denn die 4 Tage in Denver waren vorbei. Denver hat uns sehr gut gefallen. Die Stadt liegt etwa 1600 m hoch und hatte 1993 mehr als 490.000 Einwohner. 1860 schlossen sich die Gemeinden Denver City und Auraria zur Stadt zusammen, die 1861 Hauptstadt von Colorado wurde. Heute ist Denver eine moderne Großstadt, Finanz- , Verwaltungs- , Bildungs- und Verkehrsknotenpunkt der Region und Tor zu den Wintersportorten in den Rocky Mountains. Aufgelockert wird das Bild durch mehr als 200 Parks, die der Stadt eine beschwingte Atmosphäre verleihen.</p>
<p>Und Denver ist sauber, das fällt sofort auf, wie alle Städte und Parks in den USA sauber sind. Trotz der wahnsinnigen Müllmengen, die anfallen &#8211; alles ist mehrfach eingepackt &#8211; kommt kein Amerikaner auf die Idee, diesen Müll einfach auf die Straße zu werfen.</p>
<p>Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Moab &#8211; ja und da bekomme ich Probleme, diese Fahrt zu beschreiben. Worte, die dieser Landschaft gerecht werden, müssen erst noch erfunden werden. Toll, super, wahnsinnig, das alles reicht nicht aus. Ich will es trotzdem versuchen, auch auf die Gefahr hin, dass ich manche Adjektive wiederhole und zu sehr strapaziere.</p>
<p>In westliche Richtung, ca. 250 mls,  ging es weiter nach Grand Junction, durch eine schöne Landschaft mit vielen bekannten Wintersportorten. Da gibt es enge Täler durch die sich die Straße windet und rechts und links liegen endlos langgestreckt die Orte. Meilenweit fuhren wir geradeaus, immer bergauf und in weiten, großzügigen Serpentinen dann wieder bergab. Da bekommt man mal wieder eine kleine Vorstellung von der ungeheuren Größe und Weite dieses Landes.</p>
<p>Dann ändert sich die Landschaft, wieder endlose Meilen geradeaus, aber diesmal wie in einer Sandkiste aus der Sicht einer Ameise, sandweisse Berge, sandweisse Täler. Die Straße  flimmert, ein einsamer Busch wird über die Straße geweht, ein knallroter Truck kommt uns entgegen,  da noch einer, dieser ist schwarz. Dann Abfahrt von der Interstate 70 nach Cisco. Das ist eine gottverlassene Geisterstadt, zerfallene Hütten durch die der Wind weht, verrostete Bahngleise, ein einsames Stop-Schild und eine Tankstelle, an der es nur verwehten Sand gibt, sonst nichts.</p>
<p>Und wieder ändert sich die Landschaft plötzlich. Man fährt am Colorado River entlang durch einen engen, verschlungenen Canyon, die grauen, schmutzigen Farben ändern sich in rote und grüne Farben. Es gibt herrliche rote Felsklippen, gewaltige Monolithen, ein imposanter Eindruck. Wir staunten, wie riesig der Himmel ist, wie weit der Blick geht und fühlten, dass auch die Seele sich weitet.</p>
<p>Nachmittags erreichten wir Moab und richteten uns für die nächsten drei Nächte im Best Western ein.</p>
<p>Natürlich hält es uns nicht lange im Hotel und wir fahren in den ca. 10 Minuten entfernten Arches N.P., eine Landschaft, wie ich sie noch nie gesehen habe.</p>
<p>Im Arches N.P. wird der Fels lebendig und türmt sich zu immer neuen, ausgefallenen Formen. Da stand ich vor Felsformationen aus rotleuchtendem Sandstein. Die Launen der Natur haben balancierende Felsen auf hohen Türmen, weite Bögen, Felsentore, Tiergestalten und Menschengestalten geschaffen. Da stand man und konnte es nicht fassen. Wie kann die Natur solche Gebilde geformt haben. Es gab keinen Platz in dieser Landschaft, in der sich die Kunst der Natur nicht überreichlich darstellte.</p>
<p>Wo der Grand Canyon durch seine Monumentalität überwältigt und der Bryce Canyon einem versteinerten Märchenwald gleicht, besticht hier das harmonische Zusammenspiel von Weite und Überschaubarkeit, von bizarren Formen und maßvoller natürlicher Gestalt. Und natürlich faszinierend die rund 200 Natursteinbrücken.</p>
<p>Durch Erosion, Sturm, Regen, Frost und Hitze, vor allem aber durch die Ausschwemmungen vorzeitlicher Ströme sind die Felsbögen entstanden. Das Gestein kennt hier keine scharfen Ecken und Kanten, der Zahn der Zeit hat alles weich und sinnlich rund geschliffen</p>
<p>Von der Wolfes Ranch aus führt ein ca. 2,5 km langer, anstrengender und völlig schattenloser Weg zum Delicate Arch. Aber am Ende wird man belohnt für die Mühe. Der frei stehende Torbogen ist sicherlich ein Höhepunkt des Parks. Christian hat sich darunter gestellt und war plötzlich klein, wie eine Ameise.</p>
<p>Wir sind dann zurück zum Hotel gefahren. Das Auge war übersatt.Mehr konnte man nicht verkraften, mehr hätte aus dieser wunderschönen, einmaligen Landschaft Masse gemacht.</p>
<p>Am nächsten Morgen endlich American Breakfast mit mountains of hushbrowns, scrambled eggs und french toast.</p>
<p>Gesättigt ging es zum Dead Horse Point, ca. 55 km westlich von Moab gelegen. Gewaltig wie ein Mini Grand Canyon. Man hat einen wunderbaren Blick in die Canyonlands, zum 600 m tiefer fließenden Colorado River sowie auf die Viertausender der La Sal Mountains. Wir standen in 1730 m Höhe auf einem Plateau und staunten.</p>
<p>Weiter fuhren wir in den Canyonlands N.P. Auch hier breite Schluchten, in Jahrmillionen vom Colorado und Green River in den Sandstein gegraben, sowie phantastische, vielfarbige Formationen und bizarre Steinsäulen. In den Felsen sah man Lokomotiven, Stühle, Gesichter, ja auch eine riesige runde Torte mit einer Sahneverzierung obendrauf. Da lag ein Kamel und dort ein Garfield.</p>
<p>All diese Worte können angesichts dieser Landschaft nicht mitteilen, was die Seele fühlte. Da muss man selbst  stehen und selbst fühlen. Und ich bin dankbar dafür, dass ich das erleben durfte.</p>
<p>Die nächste Station machten wir dann in Parowan, südwestlich, nur ca. 250 km entfernt. Von dort aus sind wir dann am nächsten Morgen in den Zion N.P. gefahren. Das ist ein schöner, 59tausend Hektar großer Park. Zu sehen sind klobige, rundbuckelige Berge, bis zu 2400 m hoch. In den oberen Lagen wurde aus dem Kalkstein teilweise alle Eisenteilchen und andere Elemente herausgewaschen, so dass die Gipfel oft in grauem oder leuchtend hellem Weiß glänzen. Auf kurvenreicher Strecke passiert man über 2000 m hohe Bergmassive mit rötlichen, eigenartig glatt geschliffenen Wänden. Am Ende haben wir einen wunderschönen Spaziergang gemacht. Am Anfang des Weges stand eine Tafel, auf der die Tagessituation angeschrieben stand, z.B. : you may get wet, oder : sometimes you must swimm. Und am Ende des Weges musste man tatsächlich durch ein Flussbett laufen. Das war schon recht abenteuerlich. Da wir für diese Expedition nicht die richtigen Schuhe anhatten und barfuß konnte man wegen der Steine im Flussbett nicht laufen, kamen wir leider nicht weit.</p>
<p>Wir verließen dann Utah und es ging weiter Richtung Südwesten nach Las Vegas in Nevada. Das ist eine Welt für sich. Mit ca. 164.000 Einwohnern ist es eine der größten Glücksspielmetropolen der Welt. 1931 erhielt Las Vegas ein Privileg, das das verschlafene Nest ein für allemal aus seinem Dornröschenschlaf riss, das gesetzlich genehmigte Glücksspiel.</p>
<p>Las Vegas steht ständig unter Dampf, ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Gebaut wird wie verrückt. Riesige Hotels mit Achterbahnen in 240 m Höhe. Wir wohnten im 17. Stock des Luxors, mit Blick auf den Flughafen. Toll! Gleichzeitig sahen wir 5 leuchtende Punkte am Himmel, waren es Sterne oder  Flugzeuge?</p>
<p>28 Millionen Menschen besuchen Las Vegas jedes Jahr. Dabei hat Las Vegas eigentlich gar keine Attraktion, sondern ist selbst die Attraktion. In den protzigen Hotelhallen sind tausende von einarmigen Banditen installiert . In großen Plastikbechern haben die Spieler ihre Quarters (Vierteldollar), mit denen sie die ständig blinkenden und klackernden Maschinen füttern. Daumen, Zeige- und Mittelfinger sind schwarz. Profis  tragen Handschuhe. Es ist eine künstliche Welt, alles ist größer, heller, lauter und verrückter als anderswo. Da wetteifern Millionen von Glühlampen, routierende Lichtkaskaden und gleißende Leuchtreklamen um ihre Gäste : faszinierend und abstoßend gleichzeitig.</p>
<p>Von Las Vegas aus haben wir einen Ausflug zum Hoover Damm gemacht. Der gewaltige, 241 m hohe Staudamm ist einer der größten, je erbauten Staudämme. Er staut den Colorado zum Lake Mead mit ca. 36 Milliarden Kubikmeter Wasser. Dadurch ist er für die Landwirtschaft und Stromversorgung Arizonas, Nevadas und Californiens von großer Bedeutung. Der industrielle und private Wasserbedarf von nicht weniger als 14 Millionen Menschen wird hier gedeckt. Die Produktion von elektrischer Energie beträgt rund 4 Milliarden Kilowattstunden, was für 500.000 Haushalte reicht.</p>
<p>Tausende von Arbeitern schufteten rund um die Uhr und erbauten von 1931 bis 1935 diesen Damm, nach Herbert Hoover, dem 31. Präsidenten der Vereinigten Staaten benannt, 2,5 Millionen Kubikmeter Beton wurden verbaut, an der Basis ist die Mauer 201 m dick.</p>
<p>Es war furchtbar heiß und nach kurzen Fotostops zog es uns schnell immer wieder in das durch die Klimaanlage gekühlte Auto zurück.</p>
<p>Abends haben wir dann im Casino fürchterlich zugeschlagen. Mit 20 Dollar haben wir eine ganze Weile gespielt, gewonnen und letztendlich doch verloren. Anschließend haben wir in unserem Zimmer wieder den Blick auf den Flughafen genossen und die einschwebenden Maschinen gezählt.</p>
<p>Sagte ich es schon? Las Vegas ist verrückt.</p>
<p>Die nächste Station war Valencia, nördlich von Los Angeles gelegen. Mit 1200 Quadratkilometern ist L.A. flächenmäßig eine der größten Städte der Welt. Die Entfernungen sind mit denen des Ruhrgebietes zu vergleichen. Ein wirkliches Zentrum gibt es nicht. Allein die Konzentration von Wolkenkratzern weist Downtown  als Herz des Stadtmonsters aus. Als typisch amerikanische Großstadt ist L.A. in seiner Infrastruktur voll und ganz auf den Autofahrer zugeschnitten. Achtspurige Freeways und vielstöckige Knotenpunkte erscheinen als unübersehbares Labyrinth.</p>
<p>Wir fuhren dann den Highway Nr 1, eine der Traumstraßen der Welt, Richtung Monterey. Eine endlose, kurvenreiche Strecke mit wunderschönem Blick.</p>
<p>Westlich von Monterey führt der 17-Miles-Drive an den schönsten Küstenabschnitten der Monterey Halbinsel vorbei. In diesen Abschnitt exclusiver, herrlich gelegener Wohnstätten und makellos gepflegter Golfplätze darf man nur gegen eine Eintrittsgebühr hineinfahren.</p>
<p>Monterey ist ein hübscher Ort, der hauptsäculich vom Tourismus lebt. Fishermans Warf mit seinen vielen Fischrestaurants und Blick auf die Seelöwenbänke, Cannery Row mit den Galerien, Souveniershops und Boutiquen und natürlich das Bay Aquarium, das größte Aquarium der USA. Hier kann man durch riesige Glasfenster in die Bassins schauen, die teilweise mit dem offenen Ozean verbunden sind. In über 1 Million Liter Wasser gibt es hier mehr als 6.500 Tiere.</p>
<p>Und dann ging es zu unserer letzten Station : San Fancisco. Als wir unser Zimmer im Holiday Inn im 21. Stock betraten, und wir aus dem großen Fenster schauten, blieb uns fast die Luft weg. Dieser Blick! Fishermans Warf mit Alcatraz davor, der Coittower und San Francisco Bay mit Hafen. Ein würdiger Abschluss eines unvergesslichen Urlaubs.</p>
<p>Am nächsten Tag sind wir Cable Car gefahren und dann weiter über die Golden Gate Bridge zum Muir Woods N.M. Die höchsten Bäume der Welt sind die sog. Redwood oder Mammutbäume, die nur in Californien und im Süden Oregons wachsen. Hier sind die höchsten Bäume 73 m hoch. Die ersten 100 Jahre wachsen sie 30 cm im Jahr, danach wachsen sie langsamer. Das durchschnittliche Alter beträgt 400 bis 800 Jahre.</p>
<p>San Fancisco ist die drittgrößte Stadt Californiens und hat eine unbeschreibliche Atmosphäre. Trotz, oder gerade wegen ihrer Dynamik war, ist und bleibt die Stadt eine der ganz großen Attraktionen der USA. Wie oft ist San Francisco in Liedern, Geschichten und Gedichten verewigt worden. Die kosmopolitische Weite und die liberale, liebenswerte Atmosphäre faszinieren. Ich liebe diese Stadt!</p>
<p>Chinatown ist heute die größte chinesische Gemeinde außerhalb Chinas mit 75.000 Einwohnern. Da gibt es Gemüse- und Früchtesorten, die ich noch nie gesehen habe, Düfte, die ich noch nie gerochen habe. Auf die Frage, wie finde ich Chinatown, sagte der Cable Car Fahrer: wenn du die Schilder nicht mehr lesen kannst, bist du in Chinatown.</p>
<p>Die fast 3 km lange und 27,5 m breite Golden Gate Bridge ist zwar nicht die längste, aber mit Sicherheit die schönste Brücke der Welt. Nach 4 Jahren Bauzeit wurde sie am 28. Mai 1937 fertiggestellt. Die Länge aller Stahlseile, die die Fahrbahn halten, sind 129.000 km lang. Allwöchentlich verbrauchen 25 Maler etwa 2 Tonnen der rötlichen Farbe für die ständige Erneuerung des Anstrichs.</p>
<p>Wir haben dann einen ausführlichen Spaziergang durch San Francisco gemacht. Direkt hinter unserem Hotel lag das Embarcadero-Center, ein Einkaufs-, Büro-, Vergnügungs- und Hotel-Zentrum. Von dort weiter zur Market Street. Hier werden, wie überall auf der Welt, Macht und Reichtum der Banken vorzugsweise durch Architektur ausgedrückt.  Weiter ging es durch China Town zum Telegraph Hill. Auf seinem 90 m hohen Gipfel ragt der 60 m hohe zylindrische Coittower empor. Dieser Aussichtsturm aus dem Jahr 1933 bietet wegen seiner zentralen Lage eines der besten Panoramas überhaupt.</p>
<p>Über die Bay-Bridge führen wir nach Berkeley, mit 140.000 Einwohnern eine berühmte Universitätsstadt. Eindrucksvoll die 2-stöckige Bay-Bridge, auf der oberen Fahrbahn 5 Spuren  in die eine Richtung, unten 5 Spuren in die andere Richtung.</p>
<p>Und dann war er da, der leider, leider letzte Tag. Nach einem Spaziergang an den Pieren entlang sind wir dann vom Pier 41 nach Alcatraz mit dem Schiff gefahren. 1933 wurde die ehemalige Insel der Pelikane zum wohl bekanntesten Zuchthaus der Welt umgebaut. Bis 1963 saßen hier Schwerverbrecher ein, der bekannteste war Al Capone. Wir haben eine Führung mitgemacht und waren froh, als wir wieder draußen in der Sonne standen. Ein wunderschöner Abschiedsblick über San Francisco. Sogar die Golden Gate Bridge war uns wohlgesonnen und war ohne die üblichen Wolken und Nebelschwaden ganz zu sehen .</p>
<p>Natürlich saßen wir auch an diesem Abend wieder mit einem Glas Wein vor der großen Fensterfront unseres Hotelzimmers und genossen den einzigartigen Blick</p>
<p>3150 mls sind wir gefahren, haben die Zeit genossen, es war toll!</p>
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		<title>Urlaub auf Kreta April/Mai 2007</title>
		<link>http://mensch-in.de/2007/07/08/urlaub-auf-kreta-aprilmai-2007/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jul 2007 16:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein langer, trockener Herbst 2006 lag hinter uns, ebenso ein sehr milder Winter. Im April 2007 hatten wir schon fast sommerliche Temperaturen. Trotzdem zog es uns wieder nach Griechenland, diesmal sollte es Kreta sein. Am 21.04.2007 ging es in der Nacht los. Ausgerechnet diese war bitterkalt und unsere Maschine musste vor dem Start enteist werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein langer, trockener Herbst 2006 lag hinter uns, ebenso ein sehr milder Winter. Im April 2007 hatten wir schon fast sommerliche Temperaturen.  Trotzdem zog es uns wieder nach Griechenland, diesmal sollte es Kreta sein.</p>
<p><span id="more-34"></span> Am 21.04.2007 ging es in der Nacht los. Ausgerechnet diese war bitterkalt und  unsere Maschine musste vor dem Start enteist werden.</p>
<p>Der  Transfer dauerte ca. 40 Minuten, das Hotel, welches wir wieder über das Internet ausgesucht hatten, lag etwa 2 km außerhalb von Malia.</p>
<p>Hier &#8220;schlief&#8221; noch alles. In den endlos vielen Lokalen in Malia wurde geputzt, gehämmert, gestrichen und alles für die Saison vorbereitet, wir waren scheinbar die ersten Touristen  hier.  Aber man bekam eine ungefähre Vorstellung davon, wie es hier in wenigen Wochen aussehen würde.</p>
<p>Unser Hotel lag direkt am Meer. Eine wunderschöne Anlage mit auffallend liebevoll gepflegten Blumenrabatten. An den gepflasterten Wegen Rosen in allen Formen und Farben, Blumen, die wir vorher noch nie gesehen hatten. Man merkte, dass die Gärtner hier Spaß an ihrer Arbeit hatten.</p>
<p>Unser kleiner Bungalow hatte eine Terasse und von dort hatten wir einen schönen Blick auf das Meer. In unserem Zimmer stand ein Obstkorb und ein Warmwasserbereiter mit Kaffee, Tee und Milch, so dass wir uns nachmittags immer einen Kaffee machen konnten.</p>
<p>Der Strand war leider sehr schmal und sehr felsig, aber dahinter war eine sehr gepflegte Gartenanlage mit mehr als ausreichend Liegen und Auflagen dafür.  Dort genossen wir die ersten Tage.</p>
<p>Direkt vor der Anlage waren zwei Autovermieter. Mit einem kamen wir schnell ins Gespräch. Er bot uns an, da noch nicht viel Betrieb war, zu kommen wann wir wollten, um ein Auto zu mieten.  So mussten wir nicht gleich für ein paar Tage ein Auto nehmen, sondern konnten nach Lust und Laune entscheiden.</p>
<p>Unsere erste Fahrt führte uns Richtung Westen, nach Chania. Viele hatten von diesem Ort geschwärmt und so machen wir uns auf die gut 2 Stunden dauernde Fahrt. Da wir nicht so ganz viel Zeit hatten, beschränkten wir unseren Aufenthalt auf die Altstadt. Wir hatten auch Glück und fanden ganz in der Nähe in einem Parkhaus einen Parkplatz.</p>
<p>Chania gehört zu den ältesten Städten der Welt überhaupt. Für rund 6000 Jahre kann eine durchgehende Besiedlung nachgewiesen werden.</p>
<p>Interessant die vielen Gassen mit ihren unzähligen kleinen Läden. Händler, die frisches Obst und Gemüse anpreisen, Kaffeeläden aus denen es wunderbar duftet. An einem kleinen Platz mitten im quirrligen Leben haben wir einen Kaffee getrunken und die  Atmosphäre auf uns wirken lassen.</p>
<p>Selbstverständlich haben wir auch die Markthalle besucht, ebenso wie das fast kreisrunde venezianische Hafenbecken wo sich eine Taverne an die andere reiht und die Kellner um die Gunst der Gäste buhlen.</p>
<p>Wir haben noch ein wenig eingekauft und  dann ging es zurück in unser Hotel.</p>
<p>Unsere nächste Fahrt ging dann nach Osten, nach Elounda. Ein wunderschöner kleiner Ort, mit tollen Hotels.  Auf der Straße am Hafen entlang fuhren wir weiter nach Plaka, ein sehr kleiner Fischerort. Dort haben wir direkt am Wasser gesessen, die Boote nach Spinalonga beobachtet und einen Frappé getrunken.</p>
<p>Weiter ging es dann nach Agios Nikolaos, ein kleiner Ort mit ca. 10.000 Einwohnern und einem traumhaften Blick über den Golf von Mirambellou. Eine Besonderheit ist der Voulismeni-See, ein Süßwassersee mitten im Zentrum der Stadt gelegen.</p>
<p>Auf dem Weg zurück fuhren wir dann noch durch die Lassithi-Hochebene, eine reiche, äußerst fruchtbare Landschaft mit Gemüseanbau, Weingärten und Obsthainen, auch Fruchtkorb des kretischen Ostens genannt. Sie wirkt wie ein riesiger ovaler Kessel mit einem platten Inneren aus bunt gescheckten Feldern und einem Saum aus vielen kleinen, weißen Dörfern drumherum.</p>
<p>Noch vor wenigen Jahren drehten sich hier unzählige , mit hellem Segeltuch bespannte Windräder, die unermüdlich das Wasser  über Schlauchsysteme in die fruchtbaren Böden leiteten. Heute sind sie leider durch Motorpumpen weitgehend verdrängt worden.</p>
<p>Nach ein paar faulen Tagen am Strand, ging unsere nächste Tour dann auch wieder in den Osten. Über Agios Nikolaos fuhren wir Richtung Süden nach Ierapetra.</p>
<p>Auf dem Weg kamen wir an unzähligen, riesigen Gewächshäusern vorbei,  in denen Tomaten und Gurken wuchsen.</p>
<p>Ierapetra ist die fünftgrößte Stadt Kretas und die einzige bedeutende Hafenstadt der Südküste. Zahllose Cafés, Bars und Restaurants säumen die belebte Uferpromenade, die in ihrem weiteren Verlauf Richtung Hafen in eine lange Zeile von Tavernen übergeht. Auch hier &#8220;schlief&#8221; noch fast alles, aber man konnte sich gut vorstellen, wie es in der Saison hier zugehen wird.</p>
<p>Unsere letzte Fahrt führte uns dann nach Iraklion. Man fährt die &#8220;neue Straße&#8221; hoch in die Berge und hat vor dort einen phantastischen Blick über das Meer.</p>
<p>In Iraklion herrscht das totale Verkehrschaos. Wir sind mehrfach im Kreis gefahren und haben vergeblich nach einem Parkplatz Ausschau gehalten. Durch Zufall haben wir ein Parkhaus mitten in der Stadt gefunden. Von dort aus konnten wir den Innenstadtbereich gut erkunden.</p>
<p>Iraklion ist eine quirrlige, facettenreiche griechische Großstadt mit einem enormen Angebot an Museen und kulturellen Angeboten. Aber auch das Bummeln durch die Straßen mit den teilweise wirklich schönen Geschäften macht Spaß.</p>
<p>Küste und Hinterland Iraklions vereinen krasse Gegensätze auf engstem Raum. Bereits wenige Kilometer hinter Iraklion endet das Chaos der Großstadt plötzlich und entlang wasserreicher Täler erstrecken sich Dörfer, Olivenhaine und ausgedehnte liebliche Weinberge, zwischen denen alte Kirchen und Klöster liegen. Alles ist viel grüner und nicht so karg wie im Osten der Insel.</p>
<p>Die letzten Tage haben wir dann wieder in dem wunderschönen Garten direkt vor unserem Bungalow verbracht. Kreta hat uns sehr gut gefallen, wir haben viel gesehen.  Das Wetter um diese Zeit war gut, nicht zu heiß,  sehr angenehm. Alles in allem ein sehr schöner, abwechslungsreicher Urlaub.</p>
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		<title>Eine kleine Auswahl meiner Aquarelle</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 16:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[        ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0016-01.jpg" title="img_0016-01.jpg"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0016-01.thumbnail.jpg" alt="img_0016-01.jpg" /></a>   <a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0017-01.jpg" title="img_0017-01.jpg"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0017-01.thumbnail.jpg" alt="img_0017-01.jpg" /></a>  <a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0014-01.jpg" title="img_0014-01.jpg"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0014-01.thumbnail.jpg" alt="img_0014-01.jpg" /></a>  <a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0019-01.jpg" title="img_0019-01.jpg"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0019-01.thumbnail.jpg" alt="img_0019-01.jpg" /></a>  <a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0020-01.jpg" title="img_0020-01.jpg"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/img_0020-01.thumbnail.jpg" alt="img_0020-01.jpg" /></a></p>
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		<title>Herzlich willkommen auf meiner Homepage</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 16:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht so, dass ich der Welt unheimlich Wichtiges mitzuteilen habe, aber vielleicht hat jemand, der hier zufällig landet, Lust mich ein wenig kennenzulernen. Ich wohne in Hannover und liebe diese Stadt sehr. Meine Hobbies sind natürlich GG, LS und LST &#60;- das waren die Pflichthobbies, jetzt kommen die Kürhobbies und das sind: ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht so, dass ich der Welt unheimlich Wichtiges mitzuteilen habe, aber vielleicht hat jemand, der hier zufällig landet, Lust mich ein wenig kennenzulernen.</p>
<p>Ich wohne in Hannover und liebe diese Stadt sehr.</p>
<p>Meine Hobbies sind natürlich GG, LS und LST &lt;- das waren die Pflichthobbies, jetzt kommen die Kürhobbies und das sind:</p>
<p>ich reise sehr gerne</p>
<p>spiele leidenschaftlich gerne Doppelkopf und Rommé</p>
<p>lese viel</p>
<p>male Aquarelle (was ich leider in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt habe)</p>
<p>und koche gerne für Familie und Freunde.</p>
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		<title>Urlaub auf Rhodos Mai/Juni 2006</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2007 15:13:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein langer Winter lag hinter uns, bis Ende April immer wieder Frost und Schnee. Deshalb freuten wir uns diesmal besonders auf die Wärme einer griechischen Insel. Unser Hotel fanden wir über das Internet, es gefiel uns von der Lage her, auch die Bilder, die wir dort sahen und die Bewertungen waren vielversprechend. Am Freitag, den 26.05.2006 ging es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Ein langer Winter lag hinter uns, bis Ende April immer wieder Frost und Schnee. Deshalb freuten wir uns diesmal besonders auf die Wärme einer griechischen Insel.<span id="more-3"></span><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-072.JPG" title="greek-072.JPG"></a></p>
<p align="left">Unser Hotel fanden wir über das Internet, es gefiel uns von der Lage her, auch die Bilder, die wir dort sahen und die Bewertungen waren vielversprechend.</p>
<p align="left"><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-090.JPG" title="greek-090.JPG"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-090.thumbnail.JPG" alt="greek-090.JPG" /></a></p>
<p align="left">Am Freitag, den 26.05.2006 ging es los. Der Flug war gut, der Transfer d<a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-072.JPG" title="greek-072.JPG"></a>auerte nur ca. 20 Minuten.</p>
<p align="left">Unsere Suite war ganz neu, toll und gemütlich eingerichtet, direkt am Meer. Vom Balkon aus hatte man einen wunderschönen Blick auf Rhodos-Stadt, was wir abends, wenn es dunkel wurde und dort die Lichter angingen, besonders genossen haben.</p>
<p align="left"><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-072.JPG" title="greek-072.JPG"><img width="223" src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-072.thumbnail.JPG" alt="greek-072.JPG" height="108" style="width: 223px; height: 108px" /></a></p>
<p align="left">Nach ein paar faulen Tagen am Pool, ging es dann  mit einem Taxi nach Rhodos-Stadt. Dort gingen wir zuerst zum Hafen, um  den &#8220;Koloß von Rhodos&#8221; zu begrüßen.</p>
<p align="left">In antiker Zeit soll an der Hafeneinfahrt diese berühmte 34 m hohe Statue gestanden haben, die zu den sieben Weltwundern zählte. Sie stellte den Sonnengott Helios dar, den Beschützer der Insel, der die Seeleute mit seinen Strahlen sicher in den Hafen leitete. Der Koloß soll 287 v. Chr. so an der Hafeneinfahrt aufgestellt worden sein, dass die Schiffe durch seine gespreizten Beine fahren konnten. Durch ein Erdbeben 227 v.Chr, wurde er zerstört.</p>
<p align="left">Heute flankieren zwei Säulen mit einem bronzenen Hirsch und einer Hirschkuh, den Wappentieren von Rhodos, die Hafeneinfahrt.</p>
<p align="left"><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-076a.JPG" title="greek-076a.JPG"></a></p>
<p align="left">Weiter gingen wir an der Hafenmole, wo drei wunderschöne mittelalterliche Windmühlen gerade restauriert wurden. Darin wurde früher das von den Handelsschiffen gelieferte Getreide gemahlen.</p>
<p align="left"><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-076a.JPG" title="greek-076a.JPG"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-076a.thumbnail.JPG" alt="greek-076a.JPG" /></a></p>
<p align="left">Am Ende der Mole liegt die Festung Agios Nikolaos, die im 15. Jahrhundert von den Kreuzrittern zum Schutz vor türkischen Angriffen gebaut wurde.</p>
<p align="left">Dann ging es in die Altstadt. Diese könnte man fast als riesiges Freilichtmuseum bezeichnen, man bekommt eine gute Vorstellung vom Leben der Ordensritter im griechischen Mittelalter. Es ist eine lebhafte Stadt und in den Straßen und Gebäuden, in denen vor mehr als 600 Jahren die Kreuzritter lebten und sich den Türken entgegenstellten, drängen sich heute die Besucher.</p>
<p align="left"> <a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-137.JPG" title="greek-137.JPG"></a><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-134.JPG" title="greek-134.JPG"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-134.thumbnail.JPG" alt="greek-134.JPG" /></a><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-131.JPG" title="greek-131.JPG"></a> <a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-137.JPG" title="greek-137.JPG"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-137.thumbnail.JPG" alt="greek-137.JPG" /></a> <a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-133.JPG" title="greek-133.JPG"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-133.thumbnail.JPG" alt="greek-133.JPG" /></a></p>
<p align="left">Da wir noch ein wenig mehr von der Insel sehen wollten, mieteten wir uns für 2 Tage ein Auto.</p>
<p align="left">Den ersten Tag fuhren wir die Westküste entlang. Unterwegs hielten wir oft an, um uns die im Reiseführer beschriebenen Stätten anzusehen. Besonders gefallen hat uns dabei das Kastello Kritina, das allerdings gerade restauriert wurde. Aber man hatte vor dort oben einen herrlichen Blick.</p>
<p align="left">Weiter ging es dann nach Embonas, das Zentrum des Weinanbaus auf Rhodos. Ein wunderschönes Bergdorf, mit strahlend weißgetünchten Häusern und vielen Blumen. Leider  sehr von Touristen überlaufen.</p>
<p align="left"><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-138.JPG" title="greek-138.JPG"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-138.thumbnail.JPG" alt="greek-138.JPG" /></a></p>
<p align="left">Wir sind dann noch weiter, bis zur südlichsten Spitze, zur Halbinsel Prasonisi gefahren. Sie ist nur durch einen schmalen Sandstreifen mit Rhodos verbunden. Es ist ein kilometerlanger Sandstrand, auf dem sich ganz viele Strandsegler treffen und ein buntes Bild abgeben.</p>
<p align="left">Am nächsten Tag sind wir dann die Ostküste entlanggefahren. In der Bucht von Ladiko, die heute &#8220;Anthony Quinn Bucht&#8221; genannt wird, weil dort Szenen aus einem Film mit ihm abgedreht worden sind, hat man einen herrlichen Blick über bizarre Felsformationen.</p>
<p align="left"><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-097.JPG" title="greek-097.JPG"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-097.thumbnail.JPG" alt="greek-097.JPG" /></a></p>
<p align="left">Der Weg nach  Kolimbia, einem kleinen  Obstbauerndorf, führt durch eine wunderschöne, 3 km lange, schattige Eukalyptusbaum-Allee, wir sind sie gleich noch einmal gefahren.</p>
<p align="left">Auf der Weiterfahrt sah man schon von Weitem die strahlend weißen Häuser von Lindos am Hang liegen. Bei diesem Sonnenschein ein wunderschöner Anblick. Der Ort ist für jeglichen Autoverkehr gesperrt und die Parkplätze außerhalb sind deshalb schnell überfüllt.</p>
<p align="left"><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-101.JPG" title="greek-101.JPG"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-101.thumbnail.JPG" alt="greek-101.JPG" /></a></p>
<p align="left">Die Fahrt zurück durch eine herrliche, weitgehend unberührte Berglandschaft war sehr schön.</p>
<p align="left">Rhodos ist eine wunderschöne Insel, die Zeit dort hat uns gut gefallen.</p>
<p align="left">                                                                          <a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-123.JPG" title="greek-123.JPG"><img src="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-123.thumbnail.JPG" alt="greek-123.JPG" /></a><a href="http://mensch-in.de/wp-content/uploads/2007/04/greek-123.JPG" title="greek-123.JPG"></a></p>
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